Aufruf der Arbeiterkommunistischen Partei Iran anlässlich des internationalen Arbeitertages

Es lebe der 1. Mai
Nein zum Krieg, Nein zur Islamischen Republik Iran, Es lebe den Sozialismus

Der erste Mai ist der Tag, an dem die Arbeiter sich vereinigen, um die verkehrte kapitalistische Welt zu ändern. In Anbetracht dessen, dass die Politik der neuen Weltordnung der USA in eine Sackgasse geraten ist und in Anbetracht dessen, dass tagtäglich das Leben und die Lebensbedingungen vieler Menschen infolge der brutalen Auseinandersetzung zwischen der islamistischen Bewegung einerseits und der westlichen Streitkräfte andererseits vernichtet wird, müssen die Arbeiter und alle Gegner dieses Krieges an diesem 1. Mai auf die Verneinung einer solchen Politik ihren Akzent setzen.
Insbesondre im Iran, wo der politische Islam die Staatsmacht in der Hand hat, nehmen die Arbeiter eine besondere Rolle im Kampf gegen die schon oben erwähnten terroristischen Kontrahenten und auch gegen die Drohung des militärischen Krieges gegen Iran ein.
Der revolutionäre Sturz der iranischen Regierung durch die Bevölkerung und das Ersetzen mit einer Regierung, welche die unmittelbare Beteiligung aller Einwohner an den politischen Geschehen im Land garantiert, ist der bestmögliche Weg zur Abwendung der aktuellen Kriegsgefahr.
Dies beseitigt einen Teil in diesem reaktionären Konflikt und kann die Situation im Nahen Osten und auch auf der Welt zugunsten der Bevölkerung deutlich ändern.
Es gibt im Iran eine starke Bewegung gegen die Islamische Republik. Die Arbeiter sind das Rückgrad dieser Bewegung und dank der arbeiterkommunistischen Bewegung und der arbeiterkommunistischen Partei, dominieren die sozialistischen Forderungen und auch die sozialistischen Parolen in der Gesellschaft.
Die Ereignisse des letzten Jahres im Iran wie z.B. die andauernden Streiks in verschiedenen Industriezweigen, der aktuelle Streik und die Demonstrationen der Lehrer im ganzen Land, die Studentenbewegung mit dem Banner " Sozialismus oder Barbarei" , die diesjährige Frauenbewegung am 8. März mit radikalen Forderungen, die Bewegung für den Schutz der Kinderrechte, die Bewegung gegen die Todesstrafe, das Singen des Liedes "Die Internationale" in Kundgebungen, dies alles sind die Bestätigung für die Schlüsselrolle, die Arbeiterklasse und der Sozialismus in der heutigen politischen Situation im Iran, spielen.
Die Arbeiterklasse im Iran kann und muß als Anführer der Massen mit ihrer Partei zum Sturz der islamischen Republik erringen und durch die Gründung einer sozialistischen Republik nicht nur sich sondern auch die breite Masse im Iran und auch der ganzen Welt vor einem bevorstehenden Krieg und dessen Folgen retten.
Am 1. Mai müssen die Arbeiter zeigen, dass sie entschlossen und bereit sind, die Führung zu übernehmen. Zwar drücken wir mit dem Banner " Nein zum Krieg, Nein zur islamischen Republik, es lebe die sozialistische Republik" am 1. Mai unsere dringenden Forderungen aus, aber auf das Erreichen anderer lebensnotwendiger Forderungen wie Lohnerhöhungen müssen wir auch bestehen. Außerdem müssen die Arbeiter diese Anforderungen wie, das Streikrecht und Bildung von Arbeiterorganisationen, die Freilassung aller politischen Gefangenen, unbeschränkte Meinungsfreiheit, die Gleichstellung der Geschlechter, die Abschaffung der Geschlechter-Apartheid, die Abschaffung der Todesstrafe, die Trennung der Religion vom Staat und Bildung, an diesem 1. Mai entschiedener als je zuvor verlangen.
Eine staatstunabhängige Massenkundgebung ansehnlicher als die der letzten Jahre muss organisiert werden.
Die Regierung im Iran versucht kurz vor dem 1. Mai die Bevölkerung mit allen Mitteln einzuschüchtern. Zu erwähnen sind, die Verhaftung der Arbeiteraktivisten, die Unterdrückung der Studenten, das Terrorisieren der Frauen wegen ihrer Ablehnung der islamischen Kleiderordnung, das Attackieren der afghanischen Arbeiter und der Angriff auf die Lehrer und die Verhaftungen deren Vertreter. Diese Beispiele zeigen die ungeheuerliche Angst der Regierung vor der Gefahr eines revolutionären Aufstands der Bevölkerung. Die Arbeiter von verschiedenen Zweigen müssen an diesem 1.Mai vereint und stark erscheinen und die Notwendigkeit der Solidarität der Arbeiter gegenüber den Lehrern betonen. Außerdem muss entschieden gegen diejenigen, die versuchen dem politischen Kampf der Arbeiter und der Lehrer einen ökonomischen Charakter zu verleihen, gekämpft werden.
Am 1. Mai müssen die Arbeiter sich für die Rechte der Lehrer einsetzen und diese bei ihrem Kampf gegen die Regierung unterstützen und jegliche Tendenzen, die zur Spaltung der Arbeiter- und Lehrerbewegung führen könnten, bekämpfen.
Eine ansehnliche, sozialistische, starke und wirkungsvolle Veranstaltung am 1. Mai kann heute mehr als je zuvor durch eine Beteiligung aller gesellschaftlichen Schichten erreicht werden.
Die Arbeiterkommunistische Partei Iran fordert alle Freidenker, Menschenrechtler, Arbeiter, Studenten, Frauen, Gegner der islamischen Republik und der kapitalistischen Ordnung auf aktiv an den 1. Mai- Kundgebungen teilzunehmen.
Eine wirkungsvolle Demo am 1. Mai dient als ein Kräftesammeln für den Ansturm gegen die islamische Republik und die Durchsetzung der Freiheit, Gleichheit und der unbeschränkten Volksherrschaft.

Arbeiterkommunistische Partei Iran
19.04.2007